Welche Social-Media-Plattform wofür?

André Klages , Print / Branding / Social Media

Soziale Medien sind omnipräsent – und nirgends ist es einfacher, eine hohe Anzahl an Interaktionen mit der Zielgruppe zu erreichen. Darum sind soziale Medien besonders für Unternehmen eine sehr interessante Möglichkeit, sich in Erinnerung zu rufen, sich gegenüber den Wettbewerbern zu behaupten und die Umsätze zu steigern. Aber welche Social-Media-Plattform eignet sich eigentlich wofür?

Soziale Medien sind vielfältig – und es gibt verschiedene Plattformen, die alle ihre unterschiedlichen Eigenarten und Nutzer haben. Wir geben einen kurzen Überblick über die relevanten Plattformen und den Sinn für Ihr Unternehmen.

 

Facebook

Facebook ist das Urgestein der heute noch populären Social-Media-Plattformen. Alleine in Deutschland nutzen mehr als 30 Mio. Menschen Facebook. Das Durchschnittsalter der Nutzer steigt und liegt derzeit bei ca. 34 Jahren. Das macht Facebook-Nutzer zu einer kaufkräftigen Zielgruppe. Die Werbemöglichkeiten auf Facebook sind immens. Nirgends lässt sich die Zielgruppe für Werbung genauer definieren als auf Facebook und nirgends ist es nachvollziehbarer, wie gut die Werbeanzeigen performen. Wer dazu regelmäßig neue Beiträge publiziert, kann mit Facebook als Plattform viel erreichen.

Tipp: Wer Produkte direkt vertreibt und eine Zielgruppe ansprechen möchte, die älter als 24 ist, ist auf Facebook gut aufgehoben. Besonders Bilder und Videos, unterhaltsame oder nostalgische Beiträge performen auf Facebook herausragend. 

 

Instagram

Jeder vierte Deutsche nutzt Instagram und über 90% von denen folgen mindestens einem Unternehmen. Zwei von drei Menschen, die ein Unternehmensprofil besuchen, sind kein Follower dieses Unternehmens – und werden dementsprechend einfach durch die Art der App auf neue Inhalte aufmerksam. Diese Statistiken machen Instagram so wertvoll für Unternehmen. Instagram-Nutzer legen viel Wert auf Ästhetik oder Inhalte, aus denen sie etwas lernen können. Wenn Unternehmen derartige Inhalte publizieren, sind sie auf dem richtigen Weg, aus Besuchern Fans zu machen. 

Tipp: Auf Instagram ist besonders eine Zielgruppe von 18 bis 40 Jahren vertreten. Sie legt Wert auf hohe Ästhetik der Beiträge, Inspiration und Wissen. Instagram ist ideal, wenn Sie den wahrgenommenen Wert Ihrer Marke steigern und Vertrauen gewinnen möchten.

 

LinkedIn

Mit mittlerweile über 15 Mio. Nutzern im deutschsprachigen Raum wird LinkedIn immer relevanter. Anders als auf anderen Social-Media-Plattformen stehen auf LinkedIn Karriere und Business im Fokus. Eine Präsenz auf LinkedIn ist für Unternehmen mittlerweile Voraussetzung: Wer erfolgreiches Recruiting betreiben und die größten Talente verpflichten,  seine Mitarbeiter weiter ausbilden und die Beziehungen zu seinen Partnern und Geschäftskunden pflegen und ausbauen möchte, kommt um LinkedIn nicht mehr drumherum. LinkedIn ist für Unternehmen die Plattform der Gegenwart und Zukunft. 

Tipp: Wer Geschäftsbeziehungen aufbauen oder pflegen möchte, kommt an LinkedIn nicht vorbei. LinkedIn ist die ideale Plattform, um sich als Spezialist seines Fachs neuen Kunden oder Geschäftspartnern zu präsentieren. 

 

TikTok

TikTok ist ideal für Unternehmen mit einer jungen Zielgruppe bis 24 Jahren. In der App werden ausschließlich Videos produziert und veröffentlicht – je kreativer und ausgefallener desto erfolgreicher. Inhalte, die für andere Plattformen produziert werden, funktionieren auf TikTok nicht. Wer mit einem Video den Geschmack der Nutzer trifft, kann von jetzt auf gleich immense Reichweiten entwickeln, trotz geringer Followerzahlen. Das ist so in der Form nur auf TikTok möglich und macht die Plattform für Unternehmen mit junger Zielgruppe so attraktiv. Eine gute Idee ist dafür jedoch Voraussetzung. 

Tipp: Ist Ihre Zielgruppe jünger als 24, ist TikTok die ideale Plattform für Sie. Um wirklich erfolgreich auf TikTok sein zu können, müssen Sie jedoch die DNA der App genauestens verstehen und mit kreativem Content glänzen. 

 

Snapchat

In den Zielgruppen von TikTok und Snapchat findet sich eine große Schnittmenge. Die durchschnittlichen Nutzer auf Snapchat sind ebenfalls sehr jung, in der Regel zwischen 14 und 20 Jahre alt. Im direkten Wettbewerb gibt es auf TikTok jedoch mehr aktive Nutzer und einfachere Wege, in kurzer Zeit viel Reichweite zu gewinnen. Mit den Snapchat Stories war die App ursprünglich Vorbild für die Story-Funktion aller anderen Plattformen. Für Unternehmen ist es jedoch einfacher, mit anderen sozialen Medien zu arbeiten. Ist die Zielgruppe jung, kann eine Kombination aus TikTok und Snapchat aber Sinn machen.

Tipp: Snapchat ist eine gute Ergänzung zu TikTok, wenn die junge Zielgruppe weiter angesprochen werden soll. Der organische Reichweitenaufbau gestaltet sich für Unternehmen jedoch schwierig. 

 

Twitter

Die Nutzerzahlen von Twitter sind in Deutschland eher gering. Es gibt keine offiziellen Zahlen, aber es wird vermutet, dass es in etwa nur drei Mio. aktive Nutzer gibt. Trotzdem erfährt Twitter eine große Aufmerksamkeit dadurch, dass viele Multiplikatoren und bekannte Persönlichkeiten auf Twitter aktiv sind, deren Inhalte in den Medien immer wieder aufgegriffen werden. Vorteil ist es für Unternehmen bei Twitter, dass sie durch die Hashtags und Trends die Möglichkeit haben, sich an aktuellen Diskussionen zu beteiligen und mit guten Inhalten schnell hohe Reichweiten erzielen können. 

Tipp: Twitter eignet sich besonders zu Zwecken der Public Relations oder für den direkten Kundensupport. Wer hier positiv auffallen möchte, kann mit messerscharfem Humor auf die tagesaktuellen Trendthemen reagieren und so hohe Reichweiten erzielen. 

 

YouTube

YouTube ist in Deutschland die Videoplattform schlechthin und wird von jeder Altersgruppe benutzt, besonders die junge Zielgruppe verbringt viel Zeit auf YouTube. Besonders solche Videos, in denen die Zuschauer etwas lernen können, sind beliebt und können sich Unternehmen zunutze machen. Zudem lassen sich YouTube-Videos in alle anderen Formen des digitalen Marketings einbinden. Wer Videos macht, kommt an YouTube nicht vorbei. Und wer emotionale Geschichten erzählen möchte, für den sind Videos und damit YouTube ein ideales Mittel. 

Tipp: Videos eignen sich ideal für Storytelling, Tutorials oder Behind-the-scenes-Einblicke in Ihr Unternehmen. Die Plattform schlechthin dafür ist YouTube. Die Videos lassen sich easy in den anderen sozialen Netzwerken teilen. 

 

Pinterest

Nach eigener Aussage ist Pinterest keine Social-Media-Plattform, sondern eine Suchmaschine. Viele Social-Media-Kriterien treffen dennoch auf Pinterest zu. Pinterest ist ideal für Händler und Unternehmen, die Produkte verkaufen. Auf keiner anderen Plattform sind die Nutzer so kauffreudig wie auf Pinterest. Hier suchen sie nach Inspiration und Möbeln, Deko, Do-it-yourself-Anleitungen, Kleidung oder Urlaubsorte – und sind gerne bereit, dafür Geld in die Hand zu nehmen. Wer Produkte verkauft, die das Leben schöner machen, ist auf Pinterest genau richtig. 

Tipp: Wer etwas verkaufen möchte, das das Leben der Zielgruppe verschönert, trifft auf Pinterest auf kaufkräftige Nutzer. Arbeiten Sie mit Ästhetik und leicht verständlichen Anleitungen, um das Interesse der Nutzer zu wecken. 

 

Zusammenfassung

Die Auswahl zeigt: Die eine beste Social-Media-Plattform gibt es nicht. Jede ist für sich individuell und bringt unterschiedliche Stärken und Schwächen mit sich. Je nach Zielgruppe und Art des Produkts oder der Dienstleistung eignen sich andere Plattformen, um in den sozialen Medien auf sich aufmerksam zu machen. Die meisten Unternehmen arbeiten mit einer Kombination aus etwa drei unterschiedlichen Plattformen.

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